Wie du dir als Mum mehr Achtsamkeit schenkst

Ich hab gerade ein paar Stunden Zeit. Genau genommen, drei.      Drei Stunden…

Davon ist eine schon um, weil ich mich hinreißen hab lassen, die Küche zusammen zu räumen. Das hat doch einiges an Zeit in Anspruch genommen, weil ich die letzten drei Tage kaum zuhause war. Nicht etwa, weil ich Urlaub hatte, sondern weil ich arbeiten war. Inkl. Nachtdienst und Dienst, bei dem ich meinen süßen Sohn mithatte, weil er so hustet. Und ja, außer mir hätte ihn niemand so gut betreuen können *hust*.

Jetzt sitze ich also da und überlege, was ich mit den restlichen zwei Stunden anfangen könnte. Schlafen mag ich nicht, Sport auch nicht. Nein, nach lesen ist mir auch nicht. Badewanne? Geht nicht, hab gerade eine Superinfektion, ausgelöst durch eine Wiesengräser Dermatitis. Draußen regnet es und mir ist kalt. Ich könnte wellnessen fahren. Auch nicht, geht sich zeitlich nicht aus.

So geht’s mir öfters. Vor lauter Tun und Machen bin ich dann total geschockt, wenn ich mal 2 Stunden Zeit für mich hätte und sehe vor lauter Möglichkeiten und Bäumen den Wald nicht mehr.  Für was soll ich mich jetzt entscheiden?

FÜRS GENIESSEN!

Ich entscheide mich bewusst fürs Genießen. Egal, was ich tue, ich genieße es, einfach da zu sein und die Wahlfreiheit zu haben, NICHTS zu tun. Hinsetzen, in mich hineinfühlen, mich glücklich zu fühlen, dankbar zu sein für alles, was ich habe und in Zukunft haben werde. Die Füße fest am Boden aufstellen und die Verbindung zur Mutter Erde bewusst fühlen. Mich erden. Und wieder glücklich sein. Lächeln.

Das nennt man auch Achtsamkeit. Achtsamkeit, das Wort von dem momentan die ganze Welt predigt. Und das zu Recht. Denn wenn ich mir nicht die Zeit nehme und achtsam mit mir selbst umgehe, wird mir irgendwann die Zeit das nehmen, was ich am liebsten hab.

Achtsamkeit heißt nichts anderes, als das du dir bewusst wirst, warum du etwas machst. Und wie es dir dabei geht.

Wenn du dann merkst, dass du dich bei bestimmten Dingen eigentlich gar nicht so wohl fühlst in deiner Haut, dann ändere es! Und zwar bewusst.

 Bewusst im hier und jetzt zu sein, egal, was du gerade machst, ist einfach so unglaublich wichtig. Was gestern war ist vergangen und was morgen sein wird, ist noch gar nicht da. Jetzt sitze ich hier und schreibe und genau das will ich gerade tun. Weils mir Spaß macht, weil es mich glücklich macht.  

Wenn du dir bewusst Zeit nimmst, fürs genießen, fürs Glücklich sein, fürs Dankbar sein, fürs DA sein, wirst du feststellen, dass auch die Zeit nicht mehr so schnell verfliegt.

Und dass du damit auch dauerhaft bei Kräften bleibst.

Denn darum geht’s ja bei uns Mutti-Tieren meistens, oder? Zumindest sehr oft bei mir. Ich liebe meine Kinder abgöttisch und mach deswegen sehr oft mehr, als mir gut tut…  Also! Achtsam sein, achtsam sein, achtsam sein, achtsam sein… 😉

Kennst du das? Wie bringst du dich dazu, achtsamer mit dir selbst umzugehen? Hinterlass mir ein Kommentar, ich freu mich! Deine

Kerstin samt Kids

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