Erleichterung…

Irgendwie folgt man ja dem vorgegebenen Lebenskonzept. So quasi… Verliebt, Verlobt, Verheiratet, Kinder und ein Haus mit Garten. Oder doch mit Schulden? Ist ja ganz normal heute, „Du wirst ja nicht in einem Vogelhäuschen leben wollen…“ Oder doch?

Ja und dann stand die Burg und wurde gefüllt. Ist ja viel Platz in so einem großen Haus. Aber irgendwann hatte ich soviel Sammelsurium angehäuft, dass es mich schier erdrückte. Irgendwie paradox, da arbeite ich immer, damit wir uns vieles leisten können und denke kaum je darüber nach, ob wir das tatsächlich alles brauchen. Wer aktuell auf meinen Willhaben und Shpock Account sieht, der weiß, von welcher Entscheidung ich im Titel spreche. Materiell leichter werden.

Hier meine persönlichen 8 Vorteile von „weniger ist mehr“

  1. Entrümpeln erleichtert. Ungemein. Ich gebe konsequent alles weg, was über ein Jahr herum liegt.
  2. Dinge aussortieren schafft mehr Platz. In letzter Zeit schon mal deinen Kleiderschrank gecheckt? Oder deinen Keller? Dachboden? Schuhschrank???
  3. Wer weniger kauft, hat mehr Geld. Toller Arktikel dazu auch, „wer glücklich ist, kauft nicht“
  4. Weniger Konsum heißt für mich auch, weniger arbeiten zu müssen. Trotz Liebe zu meiner Arbeit lebe ich eine 10 Stunden-Woche. (Ohne den „Mama-Beruf“, versteht sich.)
  5. Weniger Arbeit heißt mehr Zeit fürs Wesentliche. Wesentlich ist für mich die qualitativ hochwertige Zeit, die ich mit meinen Kindern verbringe. Ohne gestresst zu sein.
  6. Zeit fürs Wesentliche meint auch Zeit fürs Reisen. Ich liebe es, mit dem Wohnwagen durch die Welt zu gondeln. Dort zu halten, wo es schön ist.  Mit meinen Liebsten auf engstem Raum zusammengepfercht zu sein. Tatsächlich ist unser Wohnwagen kleiner, als unser kleinster Raum im Haus. Ich liebe das Gefühl, das beim Reisen entsteht. Diese Zusammengehörigkeit, die Nähe, das Teilen der vielen Erlebnisse. Erlebnisse bleiben ein Leben lang in Erinnerung, Geld dagegen ist vergänglich.
  7. Viele materielle Dinge zu  besitzen führt zu Stress. Wer kümmert sich denn um das riesen Haus, den tollen Garten, die beiden Autos, die Kinder, den Hund und den Job nicht zu vergessen.  Irgendwann drückt das Sammelsurium auf die Schultern. Also weg damit! Spende es, verkaufe, was sich verkaufen lässt und über den Rest freut sich die Volkshilfe.
  8. Minimalismus – dafür mehr Geld, mehr Zeit, mehr Ruhe und natürlich auch mehr Liebe.

Ich denke, ein gewisses Maß an Minimalismus ist für jeden geeignet. Wir brauchen keine unnützen Sachen zu kaufen, um uns besser zu fühlen. Weil das zwar vielleicht im ersten Moment wirkt, dann aber in Gegenteil umschlägt. Frag dich mal vor jedem Kauf: „Brauche ich das wirklich?“ oder brauchen die Kids tatsächlich das dritte paar Gummistiefel? Oder Kleidchen, weils so süss ist? Du willst nicht wissen, wieviel Kindergewand ich weitergebe, ohne dass es dreimal getragen wurde.

Denken vorm Kaufen spart unheimlich viel Geld!

Ok, wenns mans wieder verkauft, kriegt man auch was. Hat aber mehr Aufwand.

Oft träume ich dann davon, das Haus einfach zu vermieten und in den Wald zu ziehen. Unser netter kleiner Wohnwagen und nichts weiter, als Natur pur. Klar ginge ich weiter arbeiten, ich muss ja kein Einsiedler werden. Auch sollte der Wald gleich neben der Siedlung sein, in der wir wohnen. Ich mag die Menschen hier ja sehr gern!

Aber so eine gewisse „Erleichterung“, die tut einfach gut 🙂 Trau dich, probiers aus!

Was denkst du dazu? Fällt es dir leicht, auszumisten? Dinge wegzugeben? Erzähl es uns in einem Kommentar!

So what, take it easy! Deine

Kerstin samt Kids

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