Die Angst der Ängste und wie du sie los wirst, liebste Mum!

Du hast den Drang in dir, immer alles richtig machen zu wollen? Dich anzupassen, in der Kleidung, genauso wie im Job? Um ja nicht aufzufallen, um dazu zu gehören, um so zu sein, wie die anderen? Um nicht aus dem Rahmen zu fallen?

Ja? Ertappt?
Gratuliere! Denn dieses Bewusstsein löst schon mal eine ganze Menge.

Von welcher Angst rede ich denn da? Wir haben ja so viele. (zumindest ich!)
Angst nicht akzeptiert, nicht geliebt zu werden. Angst, verstoßen, ausgestoßen zu werden.
Kein Wunder, dass wir diese Angst alle in uns tragen. Von klein auf wurde uns eingetrichtert, schau mal was die anderen von dir denken, sei leise, mach das oder das. Das macht man so, das ist so üblich.Wer ist eigentlich dieser „man“?
Wir wünschen uns sehr oft die Anerkennung, auch von Menschen, die nicht mal unsere Freunde sind. Wir wünschen uns ein „Hast du gut gemacht.“
Meist ist uns das gar nicht so bewusst.

Doch wie ergiebig ist denn diese Art von Anerkennung?

Bist du wirklich zufrieden damit?

Meine Erfahrung ist, umso mehr du dich verdrehst um Anerkennung zu bekommen, desto weniger bekommst du sie in der Regel.
Und obwohl wir versuchen, angepasst zu sein, eben nicht anzuecken und mit dem Strom zu schwimmen, wird es immer Menschen geben, die mit ihrer negativen Grundeinstellung andere, also auch dich runterziehen.
Du kannst es nie allen recht machen. Das wäre ja aber auch irgendwie vollkommen absurd.
Jeder Mensch hat ein Recht auf seine eigene Meinung, und wenn jemand ein Problem mit dir hat, dann ist es sein Problem. Es wird erst dein Problem, wenn du es dazu machst.
Dieser Mensch kritisiert dich und will dich scheinbar unbegründet runterziehen? Hab Mitleid mit ihm, er kann nicht anders. Und dann kannst du für dich entscheiden, ob du die Meinung dieses Menschen zu einem Problem für dich werden lässt.
Denk mal nach, das kann ja gar nicht sein, oder? Warum sollten wir uns schlecht fühlen, nur weil jemand anders ein Problem hat?

Die einzig klare Lösung, die ich dir empfehle, liebe Mum:

 

Bitte verabschiede dich von dem Gedanken, du müsstest es immer jedem Menschen recht machen. Statt dessen:
Setz dich hin, spüre in dich hinein. Was willst du denn von deinem Lebne? Lebe das, was dein Innerstes dir sagt. Trau dich, grenzenlos darauf zu vertrauen, dass das, was sich richtig anfühlt, auch richtig ist.
Liebe dich selbst. Geh mit dir selbst in Frieden. Hol dir Anerkennung von dir selbst und versuche zur Abwechslung mal, es dir selbst recht zu machen und nicht den Menschen um dich herum, die lediglich Stoff zum Tratschen brauchen, um nicht über ihr eigenes Leben nachdenken zu müssen.
 
Fühle deine Werte und mach sie dir bewusst.. Am besten schreibst du sie dir auf.  Danach richtest du dein Leben aus.

Schau, was du tun musst, wie du dein Leben ändern musst, damit du dich selbst lieb haben kannst.

Das ist ein sehr intensiver Prozess. Das Thema muss vor allem im Herzen ankommen, du musst es fühlen anstatt nur im Kopf zu verstehen. Das braucht natürlich auch Zeit.  Sei lieb zu dir, während du Neues lernst!
Es geht nicht anderes, glaube mir.
Du bist der Schlüssel zu deinem Glück! Das kannst du dir nur selbst machen. Befreie dich von der Meinung anderer Menschen.
Damit meine ich nicht, dass wir nicht kritikfähig sein sollten. Aber du kannst dir aussuchen, von welchen Menschen dir die Meinung wirklich wichtig ist.
Und auch wenn dir liebe Menschen eine andere Meinung haben, darfst du dir erlauben zu sagen: “ Du bist mir wichtig, aber ich mach mein Ding trotz deiner Meinung.“
Menschen haben ein Recht darauf, Dinge anders zu sehen. Genauso hast aber du ein Recht darauf, dein Leben trotzdem so zu leben wie DU das möchtest.
Hör auf dein eigenes, inneres, Bauchgefühl. Denn dann bist du authentisch.  Menschen, die sich selbst lieben, ziehen automatisch andere liebevolle Menschen an.
Ich weiß, dass das ein Prozess ist und außerdem alles andere als einfach. Probier es trotzdem. Für dich und deine Kinder. Denn, das was du vorlebst, beeinflusst deine Kinder genauso, wie das Erbgut, das sie mitbekommen haben.
So what, take it easy. Deine

Kerstin samt Kids

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Danke fürs Teilen!

5 thoughts on “Die Angst der Ängste und wie du sie los wirst, liebste Mum!

  1. Schöner und authentischer Bericht. Kenne es leider selbst von mir, dieses „sich- anpassen-müssen“…Und das in einer Gesellschaft, zu der ich offen gesagt oft nichtmal gehören möchte. Klingt aber jetzt auch bitterer als es ist.

    • kerstin says:

      Das kenn ich auch sehr gut. Zum einen das mit dem Anpassen und zum anderen, dass es schlimmer klingt als es ist. Schön ist es dann, wenn man Gleichgesinnte trifft und plötzlich ganz tief spürt, dass es auch anders geht. Alles Gute wünsch ich dir!

  2. Liebe Kerstin,
    das verfolgt uns Mamas wohl alle irgendwie und zwischendrin immer wieder. Schön geschrieben. Leider ist es nicht immer leicht seine Ängste los zu werden.
    LG Regina

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